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    Sonntag, 08 März 2020 20:23

    Rückblick auf den Abend der Blasmusik 2020

    von Elke Wunderlich

    Der 16. Abend der Blasmusik der „Körnier Dorfmusik“ fand auf den Tag genau 40 Jahre nach der vereinsgründenden Versammlung (01.03.1980) des „Jugendblasorchester Kürnachtal e.V. statt!

    Zwanzig Jahre nach Gründung des Vereins, hatten bereits ca. 80 Musiker/innen der Anfangszeit - meist aus privaten oder beruflichen Gründen – mit dem Musizieren aufgehört. Auf Initiative von Elke Wunderlich kam ein Teil dieser „ehemaligen Musiker“ im Jahr 2000 wieder zusammen um zum 20-jährigen Vereinsjubiläum einen Auftritt zu wagen. Hubert Scheller (1. Dirigent des JBO) erklärte sich bereit diese kuriose Truppe zu dirigieren. Nachdem der Auftritt beim Vereinsfest im September 2020 ein Erfolg für Zuhörer und Musiker war, wollte man weitermachen - das EBO  (= Ehemaligen Blasorchester) war geboren, welches sich später in Körnier Dorfmusik umbenannte.

    Seit 2004 veranstaltet man den „Abend der Blasmusik“ und Manfred Ländner führt bereits seit dem ersten Abend mit Witz, Charme und allerlei Wissenswertem über die Blasmusik als Moderator durch diesen Abend.

    Er gab ihm 2020 das Motto: „Ein Abend für die Blasmusik – ein Abend mit schöner Blasmusik“ Dirigent Günter Heinrich hatte wieder schöne, neue Musikstück mit seinen Musikern einstudiert. In seiner begleitenden Präsentation wurden zu jedem Stück passende Fotos oder Texte gezeigt.

    Mit dem Stück „Grüß Gott“ von Rudi Fischer wurde der Abend eröffnet. Dieses Jahr besonders präsent waren Kompositionen von Kurt Gäble aus seiner aktuellen CD „Mein Leben ist Blasmusik“. So erklangen: „Die Lonische“, die „Katharinen-Polka“, der „Velburg-Marsch“, der Walzer „Fast Himmelblau“ und eine Polka mit Gesang mit dem Titel „Träume in die Zukunft“. Es gab aber auch Polkas, Walzer und Märsche von anderen Komponisten wie beispielsweise Kurt Pascher („Herzensgrüße“), Ernst Mosch („Egerländer Jubiläumsmarsch“, „Feinschmecker-Polka“), Karel Vacek („Das ist Musik“) Rudi Fischer, Norbert Gälle und Norbert Rabanzer. Für alle Marschfreunde erklang der Traditionsmarsch „Unter dem Doppeladler“.

    Souverän und gut einstudiert kamen auch die Solostücke des Abends rüber:

    Jason Heinrich zeigte sein Können an der kleinen Trommel beim Stück „Der Lieblingstrommler“, das übrigens auch schon sein Opa (Günter Heinrich) beim 1. Abend der Blasmusik 2004 spielte. Danach kam Burkard Schmitt mit dem Slow „My Dream“ am Flügelhorn und Elke Wunderlich spielte ein Solo für Alt-Saxofon mit „A Dance with you“ bei dem sich der „Beguine“-Rhythmus mit der „Rumba“ abwechselte. Bei der „Bergsteiger-Polka“ konnten die Tenorhörner mit Claudia Konrad, Werner Bauer und Michael Heinrichbrillieren und auch die drei Posaunisten Leon Eichelbrönner, Dietmar Öchsner und Frank Wunderlich zeigten bei der „Posaunen-Parade“, was „sie so drauf haben“. Am Gesang waren wie immer Elmar Heinrich, Joachim Pfenning und Elke Wunderlich zu hören und auch Birgit Heinrich gab ihren Gesangseinstieg bei „Blasmusik klingt so“. Mit den Polkas „Auf der Vogelwiese“ und „Böhmische Liebe“ endete dieser gelungene Abend und alle Gäste konnten nochmal kräftig mitsingen.

     

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