• +49 9367 3679
  • info@jbo-kuernach.de
    Mittwoch, 23 Mai 2018 09:56

    Eine Berg-Symphonie in drei Sätzen

    Um ein Musikstück dem Publikum zum Besten zu geben, bedarf es einer intensiven Probenarbeit. Vergleichbar ist eine Wanderung, bei der es auch auf und ab geht und man vereinzelt bis an seine Grenzen gehen muss, mit einer Probenphase vor einem Konzert. So ist es kein Wunder, dass dem Musiker das Wandern so gefällt, da es ihn an genau diese spannende und produktive Zeit erinnert. Dies muss auch der Grund sein, warum das JBO bereits zum zweiten Mal eine Bergtour startete, die an eine Berg-Symphonie in drei Sätzen erinnerte. 

    Der erste Satz begann mit der Bahnfahrt von Würzburg nach Kufstein am Samstagmorgen um 8:30 Uhr. Die Stimmungslage war lustig und heiter. Die Vorfreude auf die bevorstehenden Tage war bei allen groß. Ein angenehmes Allegro Giocoso kennzeichnet somit den Beginn des ersten Satzes. Nach der Ankunft gegen Mittag in Kufstein ging es auch gleich in die Berge. Schon nach ein paar Minuten war den tapferen Wanderern klar, dass der Aufstieg von einigen alles abverlangen würde. Das Tempo wurde etwas langsamer und ging in ein Moderato über. Nach einem Zwischenstopp mit Bier, Kaffee und Strudel auf der Ritzau-Alm, war die Anfangsstimmung schnell wiedergefunden. Und so ging es auf das Ziel des Tages, die Vorderkaiserfeldenhütte, zu. Der Abend auf der Hütte klang mit einer heißen Dusche, einem leckeren Menü und verschiedensten Kartenspielen im ruhigen, aber heiteren, Adagio aus.

    Der zweite Satz begann am Sonntagmorgen recht früh nach einem ausgiebigen Frühstück. Der hohe Frühnebel in den Bergen zwang die musikalischen Wandersleute zur Änderungen der Route. So war die Stimmung gemischt, da einige sich sehr auf die Tour zur Pyramidenspitze gefreut haben, wieder andere, nach dem vorangegangenen Tag, eine Alternative begrüßten. So zeigte sich schon zu Beginn des zweiten Satzes eine wechselnde Stimmung im Allegro Rubato. Auf der langen und nach dem Regen der Nacht leicht rutschigen Strecke wurde es bisweilen auch mal erheblich langsam im lento und bei einigen Wanderern launisch im capriccioso. Trotz Konditions- und Gemütsschwankungen entschädigten atemberaubende Aussichten für die Strapazen, ähnlich wie bei einem Zwischenapplaus des Publikums bei äußerst gelungenen Stellen im Konzert. Mit den letzten Kraftreserven ging es gegen Ende noch mal bergauf zum Stripsenjochhaus. Essen und Trinken vor Augen ließ die letzten Kraftreserven mobilisieren und führten zu einem schnellen Vivace auf der Strecke, die schlussendlich bergab im Anton-Karg-Haus endete. Mit einem guten Essen, Schnäpsen und viel Geselligkeit ging es dann gemächlich im Adagio in die Betten.

    Der dritte und letzte Satz war gekennzeichnet von einer schnellen Aufbruchsstimmung im Presto. Nach dem Frühstück ging es zurück durch eine malerische Landschaft ins Tal nach Kufstein, wo die wandernden Musiker sich mit Eis belohnten. Wie im Flug ging dann auch die Rückfahrt mit dem Zug nach Würzburg vorbei. Und alle waren sich einig, dass trotz des hohen Anspruchs sich die Mühen und Beschwerlichkeiten gelohnt haben und auch hier, ähnlich wie Konzerten, eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt.

    An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank dem Organisator, Matthias Boll, für die gelungenen Tage und seinem Organisations- und Improvisationstalent.

      

    Weitere Bilder gibt es hier

    Mittwoch, 16 Mai 2018 18:27

    Wakepark-Aktion der Jugendvorstandschaft

    Wie bereits in den vergangenen Jahren stand auch dieses Jahr wieder unsere Wakepark-Aktion an. Dazu trafen sich 22 abenteuerlustige, mutige und sportbegeisterte MusikerInnen am 12. Mai 2018 , um 8 :00 Uhr morgens, am Vereinsheim. Pünktlich starteten wir unseren Weg nach Thulba. Die Aufregung auf die nächsten Stunden war jedem anzumerken. Am Wakepark angekommen wurden wir gleich alle mit Neoprenanzügen ausgestattet und bekamen eine Einweisung, damit jeder wusste wie man am sichersten und am besten die Wellen reitet. Bei schönem Frühlingswetter gaben prompt die Ersten schon alles bei ihren ersten Startversuchen. Nach kurzer Zeit machten einige auch schon Bekanntschaft mit dem kühlen Nass, doch dadurch ließen sie sich nicht entmutigen. Die meisten hatten den Dreh schnell raus und drehten ihre Runden auf dem Wasser ohne Pause zumachen. Am Ende konnte man gar nicht glauben, dass manche zum Ersten Mal auf Wasserskiern standen. Von Wasserski, über Kneeboards, bis hin zu Wakeboards konnte man alles auf dem Wasser bewundern und alle Kids bekamen gar nicht genug und probierten verschiedene Fahrstile aus. Nach anstrengenden 2 Stunden auf dem Wasser pellte sich auch der Letzte aus dem Neoprenanzug und wir traten gemeinsam, zwar erschöpft, doch voller Vorfreude auf nächstes Jahr, die Heimfahrt an.

    Hier geht es zu den Bildern

    Wie jedes Jahr kamen viele Kinder zu der Jahreshauptversammlung am 17.03.2018 um 18 Uhr ins Vereinsheim. Der Abend begann mit vielen leckeren Pizzabrötchen. Als der erste Hunger gestillt war konnte der offizielle Teil losgehen. Hier wurden noch einmal alle Aktionen des vergangenen Jahres vorgestellt, wie z. B. das Zeltlager „Cowboys und Indianer“, der Wakepark, die Weihnachtsfeiern und noch viele mehr. Nachdem die Kassierin und die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet wurden, gab es schon einmal einen kleinen Vorgeschmack was im kommenden Jahr für Aktionen geplant sind. Ein absolutes Highlight wird eine Fahrt ins Musical im September. Natürlich konnten alle Mädchen und Jungs selber auch Vorschläge einbringen. Da es dieses Jahr keine Neuwahlen gab, war der offizielle Teil nach 20 Minuten beendet. 

    Am nächsten Morgen starteten alle mehr oder weniger ausgeschlafen mit einem leckeren Frühstück in den Tag. Nachdem alle ihre Übernachtungssachen zusammen gepackt hatten wurde gemeinsam zur Höllberghalle gelaufen um zu Kegeln. Während manche vor Müdigkeit Schwierigkeiten hatten die Kegel zu treffen, waren andere Kinder richtige Profis. Nach 2 Stunden Kegelspaß ging es wieder zurück ins Vereinsheim wo die Eltern schon zum Abholen bereit standen.

    Vielen Dank das ihr so zahlreich dabei ward und hoffentlich genauso viel Spaß hattet wie wir. Wir sehen uns hoffentlich am 02.04.2018 bei der Osteraktion.

    Eure JuVo

    Samstag, 24 Februar 2018 17:43

    Rückblick "Abend der Blasmusik"

    von Elke Wunderlich

    Ca. 270 Besucher fanden in diesem Jahr den Weg in die Höllberghalle, um böhmische Blasmusik der „Körnier Dorfmusik“ zu hören. Sie kamen aus dem ganzen Umkreis: Bergtheim, Maidbronn, Ober- und Unterpleichfeld, Püssens- und Prosselsheim, Estenfeld, Rieden und Hausen. Thomas Konrad begrüßte nach dem „Mars der Medici“ alle Gäste aus nah und fern und natürlich auch den Moderator des Abends – Manfred Ländner. Er gedachte auch der beiden aktiven Musiker Andreas Krieger (Flügelhorn/Trompete) und Petra Bauer (große Trommel, früher Klarinette), die seit dem letzten Abend der Blasmusik 2017 leider völlig überraschend verstorben waren.

    Günter Heinrich hatte wieder wunderschöne neue Polkas, Märsche und Walzer (Anm. der Red.: „Projekt Walzer“) einstudiert - siehe beiliegendes Programm. An der Leinwand wurden die Musiktitel mit passenden Bildern oder den Liedtexten untermalt.

    Die Solisten des Abends waren:

    • Werner Pfenning am Flügelhorn mit „My Way“
      Werner hat dieses Stück in Gedenken an Andreas Krieger ausgewählt, weshalb währenddessen Bilder von Andreas gezeigt wurden.

    • Michael Heinrich und Benedikt Heinrich an Tenorhorn/Bariton mit dem Bravourstück „Baritone in der Nacht“ von Zdenek Gursky

    • Elke Wunderlich am Gesang mit „Gabriellas Sang“ (in deutscher Sprache) aus dem Film „Wie im Himmel“

    • Burkard Schmitt und Joachim Pfenning mit zweistimmigen Pfeifgesang beim „Dompfaff“ von Ernst Mosch

     Alle Solisten gaben ihr Bestes und begeisterten damit das Publikum. 
Besonders beliebt ist ja bei Blasmusikfreunden der „Böhmische Traum“. Aber er hat jetzt ernsthafte Konkurenz von der „Böhmischen Liebe“ bekommen. Eine wunderschöne Polka mit Gesang von Mathias Rauch, die sich zur neuen Hymne der Blasmusik mausert. 
In Gedenken an Petra Bauer wurde der „Petra-Walzer“ von der KDM gespielt, bei dem Bilder von ihr gezeigt wurden. 
Beide Musiker, und natürlich auch die schon länger verstorbenen aktiven Musiker Erich Berger und Lothar Heinrich, sind immer bei Auftritten der KDM im Herzen mit dabei und werden schon allein durch ihre Lieblingsmusikstücke nie vergessen. 
Manfred Ländner hat das Publikum wieder bestens mit Geschichten und Wissenswerten z. B. zur Kaiserin Sissi (gleichnamiger Marsch) oder zum Zoiglbier („Zoiglpolka“) unterhalten - und ein paar Witze waren zum Glück auch wieder mit dabei. 
Bei „Hoch auf dem gelben Wagen“ und dem „Bozner Bergsteiger Marsch“ hat Michael Winkler am Gesang das Publikum so mitgerissen, dass alle kräftig und begeistert mitgesungen haben. 
Es war wieder eine gelungene Veranstaltung mit begeisterten Blasmusikfreunden - „Gute Nacht“ (Polka zum Abschluss). 


     

    Hier geht es zu den Bildern

    Auch in diesem Jahr möchte die Vereinsleitung um das Symphonische Blasorchester aus Kürnach wieder zum Jahreskonzert in die Höllberghalle einladen. In gewohnter Manier präsentiert das Orchester unter der Leitung von Wolfgang Heinrich ein abwechslungsreiches Programm, welches die Reize und auch Besonderheiten der Symphonischen Bläsermusik hervorheben möchte.

    Als zentrales und titelgebendes Werk des Abends steht mit „Mouvement Symphonique“ die Komposition des Komponisten Stephan Adam auf dem Programm.
    Ausgehend von thematisch-motivischer Arbeit und barocken Konzertstrukturen schuf der Komponist hier ein zeitgenössisches, ohne dabei avantgardistisch zu werden. Das Werk stellt in spielerischer Hinsicht besondere Ansprüche an das klangliche Einfühlungsvermögen, wie auch die rhythmische Prägnanz des Orchesters und lädt den aufmerksamen Zuhörer zu einer Reise mit neuen musikalischen Aspekten ein.

    Weiterhin erklingt mit dem Titel  „The Land of the Long White Cloud“ ein monumentales und gleichermaßen feingliedriges Werk des Engländers Philip Sparke, in welchem die landschaftliche Faszination der Insel Neuseeland musikalisch zum Ausdruck kommt. Getreu der thematischen Ausrichtung ist bereits zu Beginn des Konzertes musikalische Bewegung in Form einer Prozession zu hören. Bei einer Cortegé des Komponisten Nikolai Rimsky-Korsakov aus der Märchenoper „Mlada“ wird vor allem das Trompetenregister virtuos in Szene gesetzt.

    Zum 100. Geburtstag des  Komponisten Leonard Bernstein werden im zweiten Konzertteil sehr kurzweilige Auszüge aus dessen Oper „Candide“ zu hören sein und als Solistin des Abends präsentiert sich Anja Meiler mit dem Evergreen „Summertime“ von George Gershwin am Altsaxophon. Zum Abschluss des Konzertes wartet Dirigent Wolfgang Heinrich und das Symphonische Blasorchester mit einem Highlight aus dem Musicalgenre auf.
    Die  legendäre Disneyproduktion „Mary Poppins“ kam nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit in Stuttgart kürzlich letztmalig zur Aufführung. – Aber sicherlich möchten doch auch Sie das berühmteste Kindermädchen der Welt mit seinem Regenschirm nochmals auf der Kürnacher Bühne tanzen sehen!?

    Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.